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Mit Notfallkoffer, Pflaster und Mullbinden stets einsatzbereit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: General-Anzeiger Bonn vom 8. Juli 2011   

Königswinter. Insgesamt 2.210 Stunden leistete das Deutsche Rote Kreuz Königswinter im vergangenen Jahr. Diese beeindruckende Bilanz zog Gemeinschaftsleiter Ulrich Wasser bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins.

Den größten Batzen Zeit investierten die Helfer in Sanitätsdienste und die Betreuung von Veranstaltungen. 139 Frauen und Männer waren insgesamt 825 Stunden im Einsatz, um im Notfall einspringen und Erste Hilfe leisten zu können. Ob bei Rhein in Flammen, beim Winzerfest, bei Seniorenveranstaltungen in den verschiedenen Stadtteilen, sie waren mit Rettungs- und Krankentransportwagen, mit Notfallkoffer, Pflaster und Mullbinden dabei. Sie begleiteten Martins- und Karnevalszüge. Kamen im Grandhotel auf dem Petersberg viele Menschen zusammen, standen sie "Gewehr bei Fuß". Zu Sport- und Wanderaktivitäten rückten sie aus. So waren die DRK-Leute bei Reitturnieren oder Laufveranstaltungen wie dem Extremlauf auf dem Rheinsteig, aber auch bei sportlichen Aktivitäten in Hallen und auf Plätzen vertreten. Dabei mussten sie 46 Mal Erste Hilfe leisten. Fünf verletzte Personen transportierten sie in ein Krankenhaus. Und einen Teilnehmer begleiteten sie dorthin.

Die Loveparade-Katastrophe taucht auch in der Jahresbilanz 2010 des DRK Königswinter auf. Elf Helfer vom Betreuungs-Dienst verpflegten im DRK-Zentrum in Niederkassel die aus Duisburg zurückkehrenden Kräfte, die dort psychologisch betreut wurden.

Zwölf Blutspendetermine führte das Rote Kreuz in der Altstadt, in Eudenbach, Niederdollendorf, Heisterbacherrott, Oberpleis und Stieldorf aus. Dabei "zapften" die Helfer 646 Spender an. Erfreulich, so Wasser, dass im vergangenen Jahr 45 neue Blutspender gewonnen werden konnten. Die 89 Helfer investierten 645 Stunden in diese Aktiion.

Um fit zu sein für all diese Aufgaben, besuchten die Helfer des Bereiches Sanitäts- und Betreuungsdienst 18 Übungsabende. Zusätzlich standen elf Arbeitsdienste auf dem Plan. Bedeutet: Dann werden Unterkunft und Ausrüstungsgegenstände gepflegt. Außerdem machten sich die Helfer bei Bewegungs- und Einweisungsfahrten mit den Fahrzeugen des Katastrophenschutzes vertraut.

230 Stunden investierte das DRK in die Breitenausbildung. Darien waren 20 Mitglieder eingebunden. So führten sie für 16 Erzieher einen ERste-Hilfe-Lehrgang durch. 189 Betriebshelfer nahmen an zehn Fortbildungslehrgängen in Erster Hilfe teil. Der Vorsitzende des Ortsvereins, Peter Wirtz, danke den Helfern für ihren Einsatz. oro.